Verdampfer ET in der Lackiervorbehandlung

Generelle Aufgabenstellung an ein System zur Kreislaufführung in der Lackiervorbehandlung:

  • Konstant hohe Qualität der Vorbehandlung durch hohe Spülbadqualität
  • Vorgegebener Leitwert in µs für das Spülwasser
  • Minimierung der Kosten für Betrieb und Entsorgung
  • Möglichkeit der Aufbereitung von Aktivbädern.

Spezifische Kundenanforderungen:

  • Deutliche Kostensenkung durch Kreislaufführung statt Entsorgung
  • Hohe Destillatqualitäten, keine Salz- oder Ölrückstände
  • Entschäumerchemie darf nicht in den Kreislauf eingetragen werden.
  • Reduktion der Abfallmengen
  • Kurze Amortisationszeit
  • Bei Konzepten mit kombinierten VE-Anlagen: Destillattemperatur unter 35 °C

Besonderheiten bei Kreislaufführung von Spülbädern mittels Verdampfer:

Aktivbäder wie Entfettungs- Phosphatierbäder können zusätzlich zu den Spülbädern mittels Verdampfertechnik auf bereitet werden. In Abhängigkeit vom den Inhaltsstoffen kann eine Einstellung des pH-Wertes erforderlich werden.

Die Spültechnik hat deutliche Auswirkungen auf die Invest- und Betriebskosten der Abwasseranlage. Dieser Punkt wird bei der Anlagenplanung oft vernachlässigt. Hier zeigt die Erfahrung dass durch geringe Modifikationen der Anlagentechnik die Abwassermengen oft deutlich verringert werden können. Hier ist es sinnvoll, die Aufbereitungsspezialisten bereits in die Planung einzubinden.

Systembeschreibung:

Die aufzubereitenden Spülbäder werden in einem Vorlagebehälter gesammelt. Sollen zusätzlich Aktivbäder aufbereitet werden, so werden diese aus einem zweiten Behälter zugespeist.

Im Verdampfer ET erfolgt eine sichere Trennung des Wassers vom Salz, Tensiden, Öl und Schmutz. Das Destillat wird der letzten Spüle, meist über einen Sprühkranz zugegeben und bis zur ersten Spüle kaskadiert. Dort wird das verbrauchte Spülwasser entnommen und dem Verdampfer zugeführt. Anwendungen wie z.B. Entfettungen können leichtflüchtige Kohlenwasserstoffe oder Tenside enthalten. Der im ET Verdampfer integrierte Restölabscheider stellt sicher dass geringe Mengen von leichtflüchtigen Ölen oder Tensiden, zuverlässig aus dem Kreislauf ferngehalten werden. Das erzeugte Destillat wird der letzten Spüle wieder zugeführt.

Die durch Verdunstung und Verschleppung entstehenden Verluste im Kreislauf werden über eine Umkehrosmose ergänzt.

Bei großem Anlagendurchsatz oder speziellen Anwendungen kann der Einsatz von VE-Kreislaufspülen sinnvoll sein.

Der Konzentratanfall bei der Aufbereitung von Spülbädern ist sehr gering, meist deutlich unter 5%.

Verdampfersystem ET: Zielerreichung in der Praxis

  • Geringe Betriebskosten durch niedrigsten Energieverbrauch.
  • Beste Destillatqualität durch integrierten Restölabscheider und Abluftsystem
  • Keine Verunreinigung des Destillates durch Entschäumerchemie
  • Hohe Aufkonzentration, geringste Restkonzentratmengen durch
  • frequenzgesteuerten Verdichtermotor
  • Kurze Amortisationszeiten aufgrund der hohen Wirtschaftlichkeit des Systems
  • Durch optimale Wärmerückgewinnung im System ET bleibt die Destillattemperatur niedrig. Dadurch kann das Verdampfersystem ohne aufwändige Destillatrückkühlung mit VE-Anlagen kombiniert werden
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